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Donnerstag, 23. Mai 2013 

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IG Metall erhält viel Zuspruch bei jungen Menschen und Leiharbeitnehmern PDF Drucken E-Mail

Erfolgreich und selbstbewusst, so sieht sich der IG Metall Bezirk Frankfurt (zuständig für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) am Vorabend des Gewerkschaftstages der IG Metall, der am Sonntag in Karlsruhe beginnt. „Der Zuspruch zur IG Metall in den vier Bundesländern hat sich kontinuierlich positiv entwickelt. Wir konnten einen überproportionalen Beitrag zur insgesamt guten Entwicklung der IG Metall leisten. Darauf können unsere Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugend- und Auszubildendenvertreter stolz sein", sagte Bezirksleiter Armin Schild am Freitag in Frankfurt.

Seit dem letzten ordentlichen Gewerkschaftstag in 2007 schaffte es die IG Metall im Bezirk Frankfurt, die Zahl der Neuaufnahmen (mit Ausnahme des Krisenjahres 2009) kontinuierlich zu steigern und Jahr für Jahr mehr Neuaufnahmen zu registrieren als Streichungen und Austritte. Alleine in den vergangenen zwölf Monaten konnte die Zahl der Neuaufnahmen um fast 45 Prozent gesteigert werden, also deutlich mehr als der Beschäftigungszuwachs in den Betrieben ausmachte. „Im Ergebnis werden wir am Ende des Jahres ein sehr deutliches Plus in der Gesamtmitgliederzahl feststellen können", so Schild.

Entgegen der demografischen Entwicklung und deutlich über der Beschäftigungsentwicklung gelingt es der IG Metall zunehmend, Arbeitnehmer, insbesondere junge Leute und Leiharbeitnehmer, für die eigene Sache zu begeistern.

Bis Ende September konnte die IG Metall in den vier genannten Bundesländern bei den Leiharbeitnehmern eine Verdreifachung der Neuaufnahmen, bei den jungen Mitgliedern einen Zuwachs von über 36 Prozent gegenüber dem September 2007, dem Zeitraum des letzten Gewerkschaftstages, erreichen.

Der Bezirk Frankfurt erwartet bis Jahresende eine Mitgliederzahl von bis zu 30.000 Jugendlichen und damit eine Rekordmarke in der Geschichte des Bezirks.

Dazu sagte Bezirksleiter Armin Schild: "Wir freuen uns über diesen großen Vertrauensbeweis. Die Zukunftsperspektiven der Jugend sind ein wesentlicher Maßstab unserer Arbeit. Wichtig ist, dass wir den Verwüstungen am Arbeitsmarkt, die gerade junge Menschen und Leiharbeitnehmer besonders treffen, unser Konzept entgegenstellen und uns mit den Betroffenen gemeinsam für zivilisierte Arbeitsbeziehungen, gesicherte Übernahme in stabile Beschäftigung und Gute Arbeit einsetzen."

 
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